Leid gehört zur Erfahrung von Widerstand – aber auch zur Erfahrung, etwas bewirken und sich lebendig fühlen zu können. Wie lässt sich die menschliche Lust an Intensität verstehen, ohne Gewalt und Grausamkeit zu romantisieren? Hampe führt uns von Nietzsche ausgehend, über die Abgründe der menschlichen Aggression, zu Bildung als einer Praxis, die Wettbewerb, Risiko und intensive Erfahrungen in zivile Formen übersetzen kann.
Vorkenntnisse als Mensch und eine Prise Strebeethik qualifizieren zur Teilnahme. Anmeldung per Mail an reinhard@philosophischer-praktiker.at erbeten, denn über diesen Weg erhält man dann auch den Zoom-Link. Das Buch, erschienen 2025 im Suhrkamp-Verlag, muss diesmal selbst organisiert werden. Es kostet rund 23€.
Ein Quereinstieg ist jederzeit möglich.
Kosten: 10€ pro Abend oder 70€ für die Reihe.
Details auf https://philosophischer-praktiker.at/
Methoden: Selbstständige Lektüre des Texts in kleinen Portionen. Wir treffen uns im modern gewordenen virtuellen Raum auf Zoom für rund eine Stunde, um gemeinsam nachzusehen, ob das Lesen des Texts unser Leben irgendwie zum Schwingen gebracht hat, beziehungsweise untersuchen das „taube“ Gestein des Unverständigen, ob es nicht doch noch resonant gemacht werden kann und zum Erlebnis eines „Aha“ mutiert.