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Aktiv, praktizierend, reflektierend...

Die Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP) vereint Menschen, die die Sache der Philosophischen Praxis teils aktiv praktizierend, teils begleitend reflektierend unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an den Grundlagen philosophischen Praktizierens. Dem will die IGPP vor allem durch öffentlich zugängliche Seminare,  Kolloquien und Konferenzen Rechnung tragenDie IGPP ist kein Berufsverband für praktizierende Philosophinnen und Philosophen.

Kollegial, kooperativ, kommunikativ...

Dennoch bietet sie sich an als Plattform und Netzwerk und ist ein Ort für kollegialen Austausch der Erfahrungen mit der philosophischen Praktik. Zugleich versteht sich die IGPP als ein Organ für die Koordination und die Kooperation der Arbeit in nationalen Gesellschaften für Philosophische Praxis. Die Kommunikation auf allen Ebenen und zwischen den Partnergesellschaften geschieht im Geist der wertschätzenden Kollegialität.

Theorie, Praxis, Öffentlichkeit...

Wir fördern die Weiterentwicklung der Theorie von Philosophischer Praxis und praktischer Philosophie. Philosophische Praxis, wie wir sie verstehen, weiß sich in der sokratischen Tradition der Philosophie dem öffentlichen Gebrauch der Vernunft verpflichtet. Sie steht unter dem Gebot der Vernünftigkeit in der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und Gesellschaft. Dem will die IGPP vor allem durch öffentlich zugängliche Seminare, Vorträge, Diskussionen, Kolloquien und Konferenzen Rechnung tragen.

Beratung, Bildung, Politik...

Beratung (von Individuen und Institutionen) und Bildung (der Allgemeinheit) sind im Verständnis von Philosophischer Praxis in der IGPP die beiden vorrangigen Arbeitsfelder für Praktikerinnen und Praktiker. Die IGPP unterstützt besonders eine Beratungspraxis und Bildungstätigkeit, die in politischer Verantwortung der Freiheitsoption der Philosophie gerecht wird.

Geschichte

Die Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis wurde 1982 unter dem Namen „Gesellschaft für Philosophische Praxis“ gegründet und 1998 in “IGPP” umbenannt. Die IGPP ist ein eingetragener Verein, der ausschließlich gemeinnützige Ziele verfolgt. Um die Mitgliedschaft in der IGPP kann sich jede Person oder auch Institution bewerben, sofern die Ziele der IGPP bejaht werden.

Im Frühjahr 2005 wurde in Bergisch-Gladbach eine regionale Gesellschaft für Philosophische Praxis (Vorsitz Gerd B. Achenbach) gegründet, abgekürzt GPP. Diese Gesellschaft ist Mitglied der IGPP und nicht zu verwechseln mit der vormaligen Gründung von 1982.

IGPP-Leitbild

Was uns leitet:

  • Das Streben nach Offenheit und Respekt im Umgang mit Andersartigkeit  
  • Wertschätzung für das konkrete Gegenüber
  • Der Wille zum allseitigen Dialog 
  • Persönliche und gesellschaftliche Verantwortung

 

    Selbstverständnis:

    1. Die Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP) ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein. Sie bietet Raum für den Austausch über Philosophische Praxis und zielt auf wechselseitige Unterstützung im Aufbau eines Angebotes Philosophischer Praxis, das wir für gesellschaftlich erforderlich erachten.
    2. Im Sinne einer sich fortlaufend weiter entwickelnden Organisation strebt die IGPP durch den Aufbau von Regionalgruppen, themenbezogenen Arbeitsgruppen sowie durch die Veranstaltung von Studientreffen, Kolloquien und Seminaren eine Intensivierung und Ausdifferenzierung des lebens-bezogenen Philosophierens an.
    3. Gleichzeitig ist sie ein Organ für die Koordination und die Kooperation der Arbeit der verschiedenen nationalen Gesellschaften für Philosophische Praxis, auch unter dem Aspekt interkultureller Vielfalt.
    4. Die IGPP lebt von der Freiheit und Vielfalt der philosophischen Traditionen und Methoden, eröffnet und gestaltet aktuelle Fragestellungen und gibt Impulse für Prozesse gesellschaftlichen Um- und Weiterdenkens. Ein wesentlicher Fokus ist dabei auch die theoretische Weiterentwicklung Philosophischer Praxis.
    5. In der Philosophischen Praxis werden Fragen, Denkweisen und Einsichten Sinn gebend erfahrbar gemacht. Dies geschieht dialogisch –  u. a. im Gespräch mit bedeutenden Personen der Philosophiegeschichte sowie im Bezug auf aktuelle Denkströmungen, um Impulse für gesellschaftliche Wandlungsprozesse zu geben. Im Zentrum steht dabei die Frage nach dem „guten“ Leben, immer bezogen auf die Interessenlagen, praktischen Belange und existenziellen Bedrängnisse von Orientierung suchenden Menschen.
    6. Die Mitglieder stehen für Offenheit im Denken und Handeln, das heißt für einen vernunftgelenkten dialogischen Austausch auf der Basis wechselseitiger Wertschätzung und Anerkennung der Andersartigkeit des Anderen.
    7. Nach ihrem Grundverständnis schließt sich die IGPP keiner bestimmten philosophischen Tradition an, sondern versteht Philosophie vor allem als ein Tätig-Sein, ein nach- und weiterdenkendes, lebenserfüllendes Philosophieren. Dies kann nur im Rückbezug auf die eigene individuelle Lebensform geschehen sowie im Blick auf die Erfordernisse der je unterschiedlichen Formen von Philosophischer Praxis.