Das autonome Ich gehört zu den großen Erfindungen der Moderne. Doch lässt sich ein solches freies Selbst überhaupt auffinden? Hume, Emerson, Thoreau, Mead und Spinoza eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf ein Ich, das zugleich schöpferisch, geprägt und abhängig ist. Vielleicht beginnt Freiheit nicht mit völliger Unabhängigkeit, sondern mit einem anderen Verständnis unserer Eingebundenheit.
Vorkenntnisse als Mensch und eine Prise Strebeethik qualifizieren zur Teilnahme. Anmeldung per Mail an reinhard@philosophischer-praktiker.at erbeten, denn über diesen Weg erhält man dann auch den Zoom-Link. Das Buch, erschienen 2025 im Suhrkamp-Verlag, muss diesmal selbst organisiert werden. Es kostet rund 23€.
Ein Quereinstieg ist jederzeit möglich.
Kosten: 10€ pro Abend oder 70€ für die Reihe.
Details auf https://philosophischer-praktiker.at/
Methoden: Selbstständige Lektüre des Texts in kleinen Portionen. Wir treffen uns im modern gewordenen virtuellen Raum auf Zoom für rund eine Stunde, um gemeinsam nachzusehen, ob das Lesen des Texts unser Leben irgendwie zum Schwingen gebracht hat, beziehungsweise untersuchen das „taube“ Gestein des Unverständigen, ob es nicht doch noch resonant gemacht werden kann und zum Erlebnis eines „Aha“ mutiert.