blur-1869579_1280.jpg

Herbstkolloquium 

Welche Art von Bildung brauchen wir?
26. - 28. Oktober 2018

 

Einladung zum XXXIII. Kolloquium der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis Vom 26. – 28. Oktober 2018 in Baunatal bei Kassel

Welche Art von Bildung brauchen wir?
Bildung und Weiterbildung in Philosophischer Praxis

„Eines der größten Probleme der Erziehung ist, wie man die Unterwerfung unter den gesetzlichen Zwang mit der Fähigkeit, sich der Freiheit zu bedienen, vereinigen könne.“ (Kant)

Dieses Dilemma der Erziehung steht seit der Aufklärung im Zentrum des Nachdenkens über Bildung und beschäftigt uns bis heute. Inzwischen, spätestens seit den Bildungsreformen der jüngeren Vergangenheit, ist das Thema Bildung zum heiß umstrittenen Gegenstand kontroverser gesellschaftlicher und politischer Diskussionen geworden. Die in der Bildungslandschaft vorgenommenen zahllosen Reformen und Umstrukturierungen werden von vielen als höchst bedenklich eingeschätzt.

Philosophie ist erneut herausgefordert, sich einige zentrale Fragen zu stellen: Welche Qualitäten benötigen Menschen für eine zukunftsfähige Welt? Braucht der Erhalt von Demokratiefähigkeit und politischer Mündigkeit gezielte neue Bildungsmaßnahmen? Welche Aufgaben fallen hier der Philosophischen Praxis zu? Wie können Philosophische PraktikerInnen sich konkret einbringen?

Diesem facettenreichen Fragehorizont wollen wir uns auf dem diesjährigen Kolloquium zuwenden. Dabei greifen wir auf neue interaktive Arbeits- und Diskussionsformate zurück, um möglichst intensiv miteinander ins Gespräch zu kommen und konsensfähige Ergebnisse anzustreben.

Wir freuen uns darüber, dass wir Herrn Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann (Wien) für den zentralen Tagungsvortrag gewinnen konnten.

 
hand-846092_1280.jpg

Frühjahrstagung

Was uns trägt
5.-6. Mai 2018

Gemeinsame Frühjahrstagung von IGPP und BV-PP am 5.- 6. Mai 2018
Bfz-essen Bildungshotel

„Was uns trägt“ –Selbstvergewisserungen über die eigenen Fundamente

In der Philosophischen Praxis begleiten wir Menschen in oftmals schwierigen Lebens- situationen. Wie haben den Anspruch, ihnen Impulse für Perspektivwechsel zu gebenund die Lampe höher zu hängen. Dieses „Vivifizieren“ und „Dephlegmatisieren“ unse- rer Gäste erfordert Kraft und setzt eine individuelle Selbstsorge und eigene Lebens- praxis voraus, um dem hohen Anspruch an die Philosophische Praxis gerecht zu wer- den.

In der Frühjahrstagung 2018 wollen wir uns unserer eigenen Fundamente vergewis- sern und uns fragen, was uns trägt, was uns befähigt, als Philosophische Praxis tätig zu sein.
Anschließend an das letzte Herbstkolloquium, das die Sorge um sich und den Anderen in den Mittepunkt gestellt hat, geht es bei der Frühjahrstagung um das sokratische„sich Rechenschaft geben zu können“ und die Kolleg*innen daran teilhaben zu lassen, worin die eigenen Wurzeln liegen.

Insofern stehen bei der Frühjahrstagung Veranstaltungsformate im Mittelpunkt, die den Dialog und die den kollegialen Austausch fördern sollen. Ziel ist es, Philosophische Praxis erfahrbar zu machen und dabei sowohl die individuellen vielfältigen und unter- schiedlichen Formen und Ansätze der Philosophische Praxis zu vermitteln, die in der Person des Philosophischen Praktikers und seiner Lebensphilosophie liegen, als auch in gemeinsamen Standards und Einsichten, die das Gemeinsame und das Zentrum Philosophischer Praxis ausmacht.