Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis IGPP - Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis
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Literatur zur Philosophischen Praxis

Hier finden Sie Literatur zur Philosophischen Praxis in Form von Hinweisen, Besprechungen, kleineren Beiträgen und Aufsätzen oder kurzen Essais.

Bibliographie zur Philosophischen Praxis

Jahrbuch der IGPP

Aktuell:

Achenbach, Gerd B.:
Zur Einführung der Philosophischen Praxis. Vorträge, Aufsätze, Gespräche und Essays, mit denen sich die Philosophische Praxis in den Jahren 1981 bis 2009 vorstellte. Eine Dokumentation.

Köln: Verlag Dinter 2010
Inhaltsverzeichnis

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Brandt, Daniel:
Philosophische Praxis. Ihr Begriff und ihre Stellung zu den Psychotherapien

Freiburg: Alber-Verlag 2010
"Es gibt Bücher, die kommen "wie gerufen". Ein solches Buch ist Daniel Brandts Artbeit zur Philosophischen Praxis. [...] Daniel Brandt demonstriert, in welcher Weise sich die Philosophische Praxis als folgerichtige Konsequenz aus den avanciertesten Bemühungen namhafter Philosophie ergibt. Hier wird nicht nur, wie der Titel des Buches erwarten lässt, der Begriff und die Stellung Philosophischer Praxis zu den Psychotherapien erörtert. Das wird auch auf überzeugende Weise geleistet. Aber: Hier wird vor allem, mit gründlicherem Anspruch, ihre Stellung zur Philosophie bedacht. Und das heißt: wer sie als philosophische Nebensache abtun möchte, mit der man philosophische Laien unterhalte, wer meint, in der Philosophischen Praxis werde Philosophie zum Klein-Klein ratgebender Gebrauchsdenkerei, und gedacht werde da bloß, was gut tut, der verkennt gründlich, worum es hier geht. Und das ist: die Philosophische Praxis als der Ernstfall der Philosophie. Dort, im Gespräch mit Menschen, die verstehen und verstanden werden wollen, gerät die philosophische Überlieferung auf den Prüfstand, dort hat sie ihre entscheidende Probe zu bestehen, dort muss sie sich bewähren ... oder wird sie scheitern. Nicht zuletzt: Dort hat sie zu lernen." (Aus dem Vorwort von Gerd B. Achenbach)

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Volkbert M. Roth und Detlef Staude (Hg.)
Das OrientierungsLos - Philososphische Praxis unterwegs

Konstanz: Hartung-Gorre Verlag 2008

Philosophische Praxis als eigenständiges Grundverständnis zu philosophieren existiert zwar seit über 25 Jahren und hat sich in vielen Staaten Europas, in den USA, Kanada, Israel und Lateinamerika verbreitet, doch wie die Philosophie als Ganzes und wir alle hat auch sie das Los, sich stets von neuem orientieren zu müssen. Sie hat einige gut gangbare Wege gefunden, doch sie bleibt auf Entdeckungsreise, unterwegs. Und so kann sie auch den Menschen unserer Zeit Anregungen bieten, wo es weitergehen könnte, welche ausgetretenen Pfade zu verlassen sich lohnt und woran sich zu orientieren uns weiterbringt.
Im vorliegenden Buch teilen 11 Philosophische Praktikerinnen und Praktiker zum Teil verspielt und zum Teil ernsthaft ihre Gedanken mit, auf welche Weise Philosophie Orientierung im Leben zu bieten vermag.
Die Autorinnen und Autoren & ihre aktuellen Themen sind:

Martina Bernasconi, *1965, Studium der Philosophie, Literatur- und Medienwissenschaften in Basel, Berlin und New York. Gründung Denkpraxis 2002. Seither tätig in und mit
verschiedensten Institutionen: Schulen, Hochschulen, Universitäten. Dazu: Psychoanalytische Ausbildung und Theatererfahrung (Dramaturgie).
KOPFKRANK ?

Willi Fillinger, *1948, leitet seit 1995 die philosophische Praxis "kopfvoran"; in Zürich. Er war Lehrer, Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Asien, Afrika und Südamerika und Weiterbildungsberater beim Arbeitsamt Zürich. Philosophische Reflexion ist für ihn immer auch individuelle und gesellschaftliche Standortbestimmung. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Problematik der Arbeit. REAL EXISTIERENDE PRAXIS

Thomas Gutknecht, *1953, leitet seit 1991 die Philosophische Praxis Logos-Institut in Lichtenstein, Reutlingen und Stuttgart mit Schwerpunkten in philosophischer Seelsorge,
Individualberatung und Begleitung von Führungskräften. Diplomierter Theologe und Philosoph (Studium in Tübingen, Salzburg, Innsbruck, München) lehrt am eigenen Institut, an
Hochschulen, Fachakademien, Kollegs und weiteren Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Seit 2003 Präsident der IGPP. Gründungsmitglied von philopraxis.ch.
GEFÜHL & VERNUNFT

Dipl.-Sup. Hans Haessig MSc., geb. 1957 in Amsterdam, Besuch der Kunstakademie. Studium der Psychologie, Philosophie, Psychotherapie und Supervision an verschiedenen
Universitäten in Europa. Ich arbeite als Psychotherapeut, Kunstmaler und Verleger (Edition Sirius)in Locarno und Basel. Seit 2000 philosophische Praxis.
TRANSVERSAL

Bernadette Hagenbuch, Philosophin und Historikerin, arbeitet in einer Fachbibliothek in Basel und unterhält eine eigene Praxis für Philosophische Beratung und Integratives
Coaching IC® in Liestal,BL. Schwerpunkte sind Einzelberatungen und Gruppengespräche.
BERATUNG IN KRISEN

Imre Hofmann, arbeitet seit 2004 als freischaffender Philosoph in Zürich, wo er öffentliche Diskussionsveranstaltungen durchführt und Beratungen anbietet, u.a. Das Zürcher Philosophiemassaker. Seine thematischen Interessen liegen bei hermeneutischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen. Daneben gelten seine Bemühungen vor allem dem Entwickeln von und Experimentieren mit neuen Formen und Wegen, Denken in Bewegung zu bringen.
UNTERWEGS ZUM LEBENS-SINN

Roland Neyerlin, Welt- und Weltenreisender. Langjährige Erfahrung als Heilpädagoge und Philosophielehrer. Studierte Heilpädagogik, Philosophie und Theologie in Zürich, Luzern und Berlin. Mitinhaber der Philosophischen Praxis Luzern und Dozent beim NDS Philosophie und Management der Universität Luzern. Moderation diverser Cafés Philo, Vortrags- und Lehrtätigkeit, Philosophische Unternehmensberatung und Coachings, Philosophieren mit Kindern, Organisation philosophischer Veranstaltungen. Publikationen zur Philosophie der Postmoderne, Pädagogik, Ethik, Politik und Lebenskunst.
PHILOSOPH AUF DER WALZ

Volkbert M. Roth, Privatdozent an der Uni Konstanz, Philosophie. Sprach- und Familientherapie. SinnPraxis im Feigenbaum, Insel Reichenau und auf Reisen. Kunsten & Philosophieren. Philosophieren & Schweifen in der Natur. Sozial/Kulturphilosophie. Philosophiegeschichten,
Religion & Philosophie.
PHILOSOPHISCHE LebensART

Detlef Staude, leitet seit 1997 in Bern die Philosophische Praxis philocom. Er ist Initiator und Koordinator von philopraxis.ch. Sein Angebot ist vielfältig: Philosophische Gesprächsgruppen, Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Philosophen, Lehrgänge, Philosophische Reisen (www.gedankenreisen.com), Beratungen, Seminare, Vorträge und Philosophische Cafés.
GASTMAHL DES EURIPIDES

Dominique Zimmermann, führt seit 1999 die philosophische Praxis chora. Schwerpunkte sind: Geschlechterfragen, Grenzgebiete zu Psychoanalyse und Literatur. Das Angebot reicht von online-Beratungen und der Moderation Philosophischer Cafés bis zu (Theater)-Texten
und Textüberarbeitung.
SEX & DESORIENTIERUNG

Eva Zoller Morf, gründete 1987 "Käuzli", die Schweizer Dokumentationsstelle für Kinder- und Alltagsphilosophie. Dort bietet sie Methoden-Seminare an für Eltern und Lehrpersonen, die mit Heranwachsenden philosophische Gespräche führen wollen. Sie ist auch Dozentin für Kinderphilosophie an pädagogischen Hochschulen und hat mehrere Praxisbücher zum Thema verfasst. Ihr Beitrag "Die grosse Frage" ist ein Vorabdruck aus ihrem neusten Buch über das Philosophieren mit Kindern, das im Herbst 2009 bei Orell Füessli erscheinen soll.

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Fintz, Anette: Die Kunst der Beratung. Jaspers’ Philosophie in Sinn-orientierter Beratung
Bielefeld 2006
Ist ein Psychotherapeut ein philosophischer Praktiker? Wie viel Theorie oder Methode braucht eine Psychotherapie?
Die Kunst der Beratung greift diese Fragen auf und verbindet Frankls Logotherapie mit Jaspers’ Existenzphilosophie. Der Sinn des Lebens, der Umgang mit Schicksal, die Freiheit und Verantwortung des einzelnen – diese Themen stehen im Zentrum des Buches.
In Beispielen zeigt die Autorin sowohl die Grenzen des methodischen Handelns als auch die Grenzen des Philosophierens in der Praxis. Sie kommt zu dem Schluß, daß therapeutisches Handeln gelernt und reflektiert werden muß, obwohl es letztlich nicht auf Regeln zu bringen ist.
Dr. Anette Fintz (*1964) studierte Philosophie, Pädagogik, Psychologie und Soziologie. Während und nach ihrer Qualifizierung zur Logotherapeutin war sie als psychologische Beraterin und Supervisorin tätig. 1998 gründete sie das Institut für Sinn-orientierte Beratung und promovierte in Philosophie. Heute coacht sie Führungspersönlichkeiten der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens mit den Schwerpunkten Führung und Persönlichkeit, Kommunikation und Performance. Anette Fintz ist mitglied der IGPP.
Inhalt:
1 Die Indikationsbereiche für logotherapeutische Behandlung
2 Die Behandlungsmethoden der Logotherapie
3 Die Wertetheorien der Logotherapie: Einstellungsmodulation, Wertehierarchie und Wertetypologie
4 Die Logotherapie als eine sinnzentrierte Psychotherapie
5 Frankls Anthropologie als Voraussetzung der Logotherapie
6 Existenzanalyse vor dem Hintergrund der Grenzsituation
7 Existenzanalyse und Existenzerhellung
8 Meinen Frankl und Jaspers dasselbe?
9 Logotherapie und Existenzphilosophie – Rückblick und Ausblick

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Burkhardt, Holger / Sikora, Jürgen (Hg.): Praktische Philosophie - Philosophische Praxis. Darmstadt: 2005
Die Philosophie hat viel zu den Problemen zu sagen, die Menschen umtreiben – nur wird dies oft überhaupt nicht oder nur verzerrt wahrgenommen. Es fehlt an der Vermittlung zwischen Theorie und Praxis. Dieser Band versammelt Beiträge namhafter Philosophen zu praktischen Problemen: beispielsweise der Pädagogik, Ethik und Publizistik. Die Autoren reflektieren dabei das prekäre Verhältnis von theoretischem zu praktischem Denken sowie die praktischen Anwendungsmöglichkeiten philosophischer Argumente. Was bedeutet philosophische Praxis, wie reagiert ein Philosoph auf die unmittelbaren Fragen und Herausforderungen der Gegenwart? Es zeigt sich, dass die Philosophie keineswegs nur im Elfenbeinturm lebt, sondern heutzutage in vielfältiger Weise mit den Problemen verbunden ist, die auch den interessierten Normalbürger beschäftigen.
Inhalt:
Holger Burckhart/Jürgen Sikora, Einleitung
I Philosophie und Bildung. Zwischen Belehrung und Bereicherung
- Bärbel Frischmann, Die Bedeutung der Philosophie für die Bildung
- Timo Hoyer, Wie erlernt man Tugend? Die moralpädagogische Grundsatzdebatte zwischen Sokrates und den Sophisten
- Detlef Horster, Pädagogik und Ethik. Wie lernt man, was man soll?
- Kersten Reich, Demokratie und Erziehung nach John Dewey aus praktisch-philosophischer und pädagogischer Sicht
- Jürgen Sikora, Die Praxis des Weisen. Zwischen Erlebnisrationalität und Sinn-Erleben
II Philosophie und ihre Didaktik. Praktische Philosophie als Unterrichtsfach
- Holger Burckhart, Philosophie und ihre Didaktik. Plädoyer für eine wissenschaftlich gegründete Praxis
- Johannes Rohbeck, Philosophische Praxis im Unterricht. Plädoyer für eine fachorientierte Didaktik
- Volker Steenblock, „Aristoteles schießt keine Tore“ – Gegenwartskulturelle Möglichkeiten Philosophischer Bildung am Beispiel des Faches „Praktische Philosophie“ (NRW)
III Eupraxia. Möglichkeiten und Grenzen gelingender Praxis
- Volker Gerhardt, Lebensführung
- Wilhelm Schmidt, Philosophische Lebenskunst in der Praxis
- Lutz von Werder, Die Philosophie des philosophischen Radios
- Thomas Gutknecht, Das Philosophische Philosophischer Praxis
Autorenhinweise
Epilog

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Klausener (Hrsg.:), Berufe für Philosophen. Darmstadt 2004
Irgendwann im Laufe des Studiums kommt das Erwachen. Man fragt sich: »Was kann ich eigentlich mit meinem Studium werden?« Gerade bei Berufen, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen, ist guter Rat oft teuer. Absolventen der Philosophie schildern ihren Berufsweg nach dem Studium. Sie geben praktische Hinweise zur Studienorganisation und weiteren relevanten Qualifikationen. Vorgestellt werden u.a. folgende Berufe: Professor / Unternehmensberater / Verleger / Börsenmakler / Inhaber einer Philosophischen Praxis / Pressesprecher / Ministerialbeamter.

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Lindseth, Anders: Zur Sache der philosophischen Praxis. Philosophieren in Gesprächen mit ratsuchenden Menschen
Freiburg: Karl Alber Verlag 2005
Die in diesem Buch versammelten Beiträge suchen Fragen der Philosophischen Praxis zu klären und zu beantworten: Was ist Philosophische Praxis? Worauf kommt es bei dieser Praxis an? Was steht bei der Praxis auf dem Spiel? Was ist das Philosophische der Philosophischen Praxis? Wie kann die Erfahrung des Philosophierens in Gesprächen mit ratsuchenden Menschen die Aufgabe des Philosophierens und der Philosophie ersichtlich machen? Die Vorträge erzählen von Praxiserfahrungen und geben Anhaltspunkte für ein Nachdenken über das Wesen der Philosophischen Praxis. Unter Einbeziehung konkreter Praxiserfahrung kann allmählich eine angemessene systematische Darstellung Philosophischer Praxis erarbeitet werden.

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Neubauer, Patrick: Schicksal und Charakter: Lebensberatung in der 'Philosophischen Praxis'. Hamburg. Kovac 2000
Die "Philosophische Praxis" ist der Versuch, auf anspruchsvollem Niveau eine außeruniversitäre philosophische Kultur zu etablieren. Grundidee der Philosophischen Praxis ist, das reiche Erkenntnispotential der Philosophiegeschichte wieder verstärkt in den Dienst der individuellen Lebensführung zu stellen. Die verschiedenen Tätigkeiten der Philosophischen Praxis reichen dabei von der Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsangeboten für Institute und Firmen über Studienreisen und freie Seminare bis hin zur philosophischen Lebensberatung.

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Ruschmann, Eckardt: Philosophische Beratung. Stuttgart. Kohlhammer 1999
Ruschmann beschreibt in seiner Habilitation ausführlich die Grundlagen Philosophischer Praxis.
A. Einleitung: Philosophie und "Beratung"; Beratung und Psychotherapie; Philosophische Beratung als Modifikation des Selbst- und Weltbezugs;
B. Quellen und Grundlagen: Aspekte der Philosophiegeschichte aus der Perspektive Philosophischer Beratung;
C. Grundprinzipien philosophischer Beratung: Strukturen des Selbst- und Welterfassens; Der Vorgang des Versthens - Phil. Beratung als "Tiefenhermeneutik"; Der Umgang mit Werten; Tugenden des Beraters; Prozesse und Ziele Phil. Beratung;
D. Didaktischer Ausblick
E. Umfangreiches Literaturverzeichnis

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Schmid Wilhelm: Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung. Frankfurt 1998
Nach Lebenskunst fragen diejenigen, für die sich das Leben nicht mehr von selbst versteht, in welcher Kultur und Zeit auch immer. Die Frage bricht vorzugsweise dort auf, wo Traditionen, Konventionen und Normen nicht mehr überzeugend sind und die Individuen sich um sich selbst zu sorgen beginnen. Aufgabe einer Philosophie der Lebenskunst ist es, die theoretischen Elemente bereitzustellen, mit deren Hilfe ein Individuum sein Leben selbst gestalten kann. Mit Bezug auf die Herausforderungen der Gegenwart werden die Umrisse einer neuen philosophischen Lebenskunst skizziert.

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Staude, Detlef (Hg.), Lebendiges Philosophieren. Philosophische Praxis im Alltag. Bielefeld 2005.
Praktisches Philosophieren ist Arbeit an der Freiheit; es entsteht ein Freiraum im Denken, der das Wesentliche in den Blick kommen lässt. Man findet Abstand zu sich selbst und erfährt neue Perspektiven und Zusammenhänge als Bereicherung. Dieses Buch wendet sich in erster Linie an Menschen, die auf der Suche nach philosophischen Wegen für ihr Leben sind. Es bietet aber auch den Neulingen unter den Praktischen Philosophen Einblick in die Möglichkeiten und Herausforderungen Philosophischer Praxis. Es führt durch unterschiedliche Stile, Formen und Konzepte Philosophischer Praxis: Philosophie-Lehrgänge, Philosophie in der Wirtschaft, Kinderphilosophie, Philosophische Gruppen, Reisen, Cafés, Beratung u.a.
Inahlt:
- Formen Philosophischer Praxis (9)
Peter Vollbrecht: Alles Existieren ist Unterwegssein. Erfahrungen mit dem Experiment "Philosophische Reisen" (11)
Detlef Staude: Gemeinschaftliches Erkenntnisstreben: Philosophische Gesprächsgruppen (21)
Peter Vollbrecht: Kant und Cappuccino? Zu Vision und Wirklichkeit philosophischer Cafés (31)
Martina Bernasconi: Philosophische Beratung und psychoanalytisches Denken (37)
Detlef Staude: Panorama der Denkräume: Der Philosophie-Lehrgang (47)
- Philosophieren mit bestimmten Zielgruppen (55)
Eva Zoller Morf: Philosophieren mit Kindern. Eine zukunftsträchtige Aufgabe für pädagogisch begabte Philosophische Praktikerinnen und Praktiker (57)
Richard Egger: Sein Leben in Freiheit gestalten. Ein philosophisches Führungsseminar (71)
- Inhalte Philosophischer Praxis (81)
Bernhard Schneider: Logik und Kommunikation oder warum sich Ägeus in die Ägäis gestürzt hat (83)
Willi Fillinger: Über Arbeit nachdenken (95)
Harry Wolf: Die Frage nach dem Sinn des Lebens (107)
Thomas Gutknecht: Transparenz und Transzendenz. Ein Interview mit Maura Donati über ihre philosophische Fotografie (115)
- Philosophische/r Praktiker/in werden und sein (121)
Thomas Gutknecht: Vorhang auf: Ein Gespräch über die Nichtlehrbarkeit der Philosophie und das Problem der Ausbildung zum/zur Philosophischen Praktiker/in (123)
Domique Zimmermann: Philosophieren mit Haut und Haaren (145)
Zu den Autorinnen und Autoren (153)

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Stavemann, Harlich H.: Sokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung: eine Anleitung für Psychotherapeuten, Berater und Seelsorger. Weinheim 2002
Der Sokratische Dialog ist eine ursprünglich philosophische Unterrichtsmethode, die zu eigenverantwortlichem Denken, Reflexion und Selbstbesinnung anleitet. Heute bedienen sich Psychotherapeuten, Lebensberater und Seelsorger dieser Fragetechnik, wenn es im therapeutisch-beraten­den Gespräch um Begriffsklärung und Entscheidungsfindung geht. Aber - worin besteht denn nun genau die Sokratische Methode? Und: Wie kann man sie bei Be­griffsklärung und Entscheidungsfindung konkret umsetzen? Harlich Stavemann, Lehrtherapeut und Trainer für Sokratische Gesprächsführung, beschreibt die Methode explizit und ausführlich, Schritt für Schritt in ihren verschiedenen Varianten. Anhand zahlreicher Gesprächsbeispiele macht er das Wesen des Sokratischen Dialogs nachvollziehbar und leitet mit praktischen Hinweisen zum Training der Technik an.

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Zum Schluss etwas ganz praktisches für Praktiker:

Thomas Bannenberg:
Leitfaden. Das Handbuch für freie beratende, lehrende und therapeutische Berufe in Deutschland.
Hamburg: medianetwork 2005
Sie wollen sich selbstständig machen mit einer unterrichtenden, beratenden oder therapeutischen Tätigkeit? In diesem Leitfaden finden Sie viele Hinweise und genaue Anleitungen, was dann zu tun ist.
Sind Sie schon haupt- oder nebenberuflich selbstständig tätig? Dann profitieren Sie von den vielen erprobten Tipps und Praxisbeispielen aus Unterricht, Beratung und Therapie. Alles auf dem neuesten Stand aus den Bereichen Marketing, Steuern und Versicherungen.
Der Leitfaden begleitet Sie bei allen Schritten ihrer selbstständigen Tätigkeit mit wertvollen Informationen, die Sie sofort bei Ihrer täglichen Arbeit nutzen können.

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